Ski- und Snowboardlager der Bezirksschule Möhlin auf der Fiescheralp

Das diesjährige Ski- und Snowboardlager der Bezirksschule Möhlin unter dem Motto "Olympische Spiele" fand vom 28.01.- 02.02.18 auf der Fiescheralp statt. Nach gemütlicher Bus- und Gondelfahrt erreichten wir am Sonntagmittag das Gebiet Chüehbode, Teil der Fieschealp. Sofort hielten wir nach Kühen Ausschau: Fehlanzeige. Dafür fanden wir Unmengen von Schnee. Dieser schichtete sich meterhoch auf den Giebeldächern schmucker Chalets, die unter der Last beinahe erdrückt wurden.

Die Schneeverhältnisse waren schlicht grossartig. Deswegen testeten die 121 Schülerinnen und Schüler die Pisten der Aletscharena bereits am Sonntagnachmittag ein erstes Mal. Schnell war klar, dass sich der Enthusiasmus der Leiterinnen und Leiter bereits auf die Schülerinnen und Schüler übertragen hatte. Das Wetter war aber auch zu schön!

Am Abend dann die feierliche Eröffnung ,unserer’ Winterolympiade. Unser Hauptfunktionär Adrian Amsler hielt eine flammende Rede, wodurch auch gleich das olympische Feuer entfacht wurde. Im Verlauf der Lagerwoche sind dann die olympischen Werte (Höchstleistung, Freundschaft und Respekt) tatsächlich bei sehr vielfältigen Aktivitäten auf und neben den Pisten hochgehalten worden.

Im Anschluss hauchten wir unserem Lagerhaus Leben ein und bezogen unsere Zimmer. Diese Alpenlodge befand sich in der Bergstation der Gondelbahn. Nun, was die Zimmer angeht; ich würde mal sagen, wir kamen uns wirklich näher und lernten uns so auch von ganz anderen Seiten kennen. Schnell wusste man, wen man wirklich gut riechen konnte… Die Gondelbahn unterstützte uns in unserem Tagesrhythmus. Das niederfrequente Gebrumme weckte uns frühmorgens, wirkte aber am Abend beruhigend auf uns ein und begleitete uns in einen ruhigen Schlaf – spätestens von der Nacht an, als die Lagerleitung beschloss, nachts die Handys einzuziehen. Natürlich war die Gondelbahn auch tagsüber hörbar, doch wenn man sich einbildete, einen Tinnitus erwischt zu haben, gelang es leicht, sie zu vergessen.

Das Wetter blieb bis und mit Mittwoch wunderschön. Was Snowboarden und Skifahren angeht, machten wir alle grosse Fortschritte, auch weil uns die Leiter (Dominique, Jacky, Fabi, Kim, Roger, Julian, Svenja, Toby und Micha seis gedankt) und unsere Lehrerinnen und Lehrer (Valentin Brogli, Lara Tschannen, Mireille Romanens) grossartig unterstützten.

Essen mussten wir in zwei Schichten, mit Leitern waren wir ja über 130 Personen, im Esssaal fanden aber nur etwa 80 Platz. Man hätte nun vermuten können, dass dies im Küchenteam eventuell Hektik hätte erzeugen können. Dem war aber nicht so! Küchenchef Sam Belgaid regierte sein Team mit ruhiger Hand, wodurch Frühstück, Mittag- und Abendessen pünktlich eingenommen werden konnten. Die Schülerinnen und Schüler bunkerten Unmengen von Kalorien! Was natürlich einiges an Rüstarbeitern voraussetzte. Einer der Rüster war Thomas Bretscher, kein Gemüse war vor ihm sicher, wortwörtlich ,ein Mann im rüstigen Alter’. Und dann war da noch Richi Schneeberger: ein Wirbelwind, was Speisenzubereitung und Geschirr angeht, schneller als jede Küchenmaschine. Berni wiederum etablierte sich als der absolut souveräne Fleischverarbeiter und Luca, der Küchenjunge, war für die sozialen Kontakte zwischen Küchenteam und Kunden, also Schülerinnen, zuständig. Er machte seine Sache grossartig und entledigte sich seiner Pflichten souverän.

Auch zum Haus gehörte Adi Amsler, Oberhäuptling. Eigentlich war er ständig am Handy. Auch diesem Lager erkrankten einige Schülerinnen und Schüler und es gab Verletzungen: Grünholzbrüche am Handgelenk, Schulterprellungen usw. Mit grossen Schritten durchmass Adi ständig den Esssaal, hin- und hergehend, Abläufe organisierend, mit Ärzten Krankheitssymptome diskutierend, Eltern informierend, Eltern beruhigend, Arzttermine koordinierend, Rückreisen planend, Schülerinnen und Schüler motivierend, Fehlerhaftes auch mal kritisierend…. Er war auf ,-end’ fokussiert, fand aber das Ende nie. Zum Glück scheint auch seine Geduld und Ruhe endlos zu sein!

Am Donnerstag dann hätte der Höhepunkt unserer Olympiade stattfinden sollen: Skirennen. Aber genau an diesem Tag schlug das Wetter um und zeigte uns, woher denn der viele Schnee kommt. Ein Rennen konnte unmöglich stattfinden. Nach Fondueplausch am Abend im Hotel Jungfrau und dem Dessert in der Bättmerhitta - das war kein benachbartes Gebäude!!! - fand unsere Olympiade mit einem Feuerwerk ihr Ende.

Schade! Es war ein tolles Lager! Freuen wir uns auf das nächste Jahr!

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